Wir erlauben uns diese Arbeit auf die Webseite zu tun, weil es viel drin hat, das für uns alle sehr interessant sein kann. Danke Sven, dass Du das gemacht hast

 

Vertiefungsarbeit über das Thema:

Wohlbefinden durch die Ernährung       Link zum Word ORIGINAL Format

 

Von:

Sven Widmer

EP05a Berufsschule Bülach

Frau Wüthrich

13.11.2007

 

 

 

 

 

 

Wohlbefinden durch die Ernährung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

                                                                                            

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

Inhaltsverzeichnis

1.                  Einleitung­                                                                                                             S.  2                                                                                       

                        1.1 Persönlicher Bezug                                                                                   S.  2

                        1.2 Fragestellungen                                                                                        S.  3

                        1.3 Geplantes Vorgehen                                                                                 S.  3

                        1.4 Meine Erwartungen                                                                                  S.  3

2.                  Ernährung                                                                                                            S.  4

                        2.1 Was bedeutet die Ernährung                                                                     S.  4

                        2.2 Nahrung                                                                                                   S.  5

                        2.3 Welchen Zusammenhang hat die Ernährung mit dem Wohlbefinden    S.  5

                        2.4 Genussmittel                                                                                             S.  6

                        2.4.1 Schokolade macht glücklich und ist gesund                           S.  6

                        2.4.2 Kaffe gegen Migräne und Vergiftungen                                            S.  7

                        2.5 Interview mit einer Ernährungsberaterin                                                     S.  8

                        2.5.1 Das Interview                                                                                  S.  8

                        2.5.2 Kommentar zum Interview                                                               S.  9

      3.          Vitamine                                                                                                             S.10

                        3.1 Was sind Vitamine?                                                                            S.10

                        3.2 Was sind Vitamine nicht?                                                                    S.11

                        3.3 Vitamin Mangel                                                                                  S.11

                        3.4 Fettlösliche Vitamine                                                                          S.12

                        3.5 Wasserlösliche Vitamine                                                                     S.13

      4.          Krankheiten                                                                                                        S.14

                        4.1 Magersucht                                                                                        S.14

                        4.2 Fettsucht                                                                                            S.16

                        4.3 Body-Mass-Index                                                                              S.18

5.          Experiment                                                                                                         S.19

6.          Schlusstext                                                                                                         S.21

                        6.1 Meine gewonnen Erkenntnisse                                                                  S.21

                        6.2 Selbstbeurteilung                                                                                      S.21

                        6.3 Schlussfolgerung                                                                                       S.21

7.          Quellenverzeichnis                                                                                              S.22

8.          Beilagen                                                                                                             S.22

  

1. Einleitung

 

1.1              Persönlicher Bezug

 

Ich habe das Thema „Wohlbefinden durch die Ernährung“ ausgewählt, weil ich es doch wichtig finde, wie die Menschen sich ernähren. Wenn ich z.B. dicke Leute sehe und diese im Mc Donalds so viel zu essen bestellen, dann stell ich mir folgende Fragen: „ Sind sie glücklich? Wie ungesund könnte das wohl sein? Wissen die Menschen, wie wichtig die Ernährung ist?“ Solchen Fragen will ich auf den Grund gehen, um sie mir selbst zu beantworten. Aber genau so, frage ich mich wenn ich zu dünne Leute sehe.

Mein persönlicher Bezug zu diesem Thema ist einfach, ich esse so wie jeder Mensch. Ich esse auch sehr gerne und schaue auch, dass ich genügend Salat oder Gemüse esse. Ich finde das Thema sehr interessant, besonders wenn man heute  immer wieder hört, ungesundes essen kann z.B. zu einem Herzinfarkt führen oder so und so viel Prozent sind übergewichtig /unterernährt.

Wieso hat die Ernährung, meiner Meinung nach, etwas mit dem Wohlbefinden zu tun? Ich versuche es mal zu erklären:

Ich bin der Meinung, dass die Ernährung/Nahrung eine grosse Rolle spielt mit dem Wohlbefinden. Damit meine ich nicht nur dem körperlichen Wohlbefinden, sondern auch das geistige und psychische Wohlbefinden.

Ihr kennt bestimmt alle das Gefühl, wenn ihr viel zu viel gegessen habt, wie es im Bauch drückt und einem nur noch unwohl und evtl. auch schlecht ist? Oder man arbeitet den ganzen Tag bezw. man macht Sport, ohne was zu essen und irgendwann gelangt man zum körperlichen Ende, also es ist keine Energie mehr vorhanden. Oder wenn ihr einen ganzen Tag unterwegs seit und nie die Chance oder Zeit habt irgend etwas zu euch zu nehmen und zu irgend einem Zeitpunkt kann man nur noch ans essen denken, oder man wird launisch und aggressiv. Mir zumindest ergeht es so. Ich werde auch in meiner Arbeit ein Experiment durchführen, um zu sehen, wie es meinem Wohlbefinden geht wenn ich 24 Stunden keine Nahrung zu mir nehme, das heisst, keine feste Nahrung und nur Wasser. Aber dazu später noch mehr.  

  

1.2              Fragestellungen

 

Ich möchte einfach was über das Thema Nahrung selber was schreiben. Damit meine ich auch, welche Nahrung oder in welcher Menge z.B. auf die Psyche schlägt, oder auf die Gesundheit des Körpers. Ich habe mich einfach gefragt, wann fühle ich mich wohl wenn ich was esse? Was sind Vitamine? Sind sie wichtig für mein Wohlbefinden? Wozu brauch ich welche Nahrung oder einfach nur Nahrung, damit ich gesund und glücklich durchs Leben schreiten kann? Wenn man unglücklich ist, wieso greift man dann zu Genussmittel wie Schokolade oder Kaffee usw.? Klar könnte ich auch noch über die armen Menschen auf der Welt schreiben, die nichts zu essen haben, aber dann wird das Thema zu gross und man hat keine Übersicht mehr. Ich bemühe mich jetzt einfach, meine Vertiefungs-Arbeit einzugrenzen und so gut wie es geht über die ausgewählten Themen zu schreiben.

  

1.3       Geplantes Vorgehen

 

Mein geplantes Vorgehen sieht folgendermassen aus:

Zuerst einmal, werde ich so viele Informationen sammeln wie es nur möglich ist. Danach beginne ich mit der Recherche. Habe ich das auch erledigt, werde ich anfangen Text zu schreiben und  nach und nach natürlich weitere Informationen sammeln und Recherche führen. Ich will mich sicher mehrere Male in der Woche hinsetzen und an der Vertiefungsarbeit schreiben. Ein Interview werde ich auch noch führen mit einer/em Ernährungsberater/in. Ich werde auch ein persönliches Experiment durchführen. Habe ich meinen Text, Interview ect. soweit fertig, beginne ich mit der Gestaltung und hoffe das ich mit allem rechtzeitig fertig werde bis zum geplanten Abgabetermin den 13.11.2007.   

  

1.4      Meine Erwartungen

 

Ich hoffe natürlich, dass mir meine Vertiefungs- Arbeit gelingen wird und ich auch einiges persönlich daraus lernen kann. Obwohl ich mir sicher bin, das dass der Fall sein wird. Das von mir gewählte Thema finde ich, ist sehr wichtig für uns alle und natürlich auch interessant.

2. Ernährung

 2.1       Was bedeutet die Ernährung?

 

Ernährung ist die Aufnahme von Nährstoffen, die ein Organismus zum Aufbau seines Körpers, zur Aufrechterhaltung seiner Lebensfunktionen und zum Hervorbringen bestimmter Leistungen in verschiedenen Lebenslagen benötigt. Ernährung ist ein Muss für die Lebenserhaltung jedes Lebewesens.

Eine positive Grundeinstellung, viel Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind die entscheidenden Faktoren für ein langes und zufriedenes Leben. Zahlreiche Studien belegen, dass zwischen gesunder Ernährung und einer hohen Lebenserwartung ein Zusammenhang besteht. Welche Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe braucht der Organismus in welcher Altersstufe? Gibt es Tricks, die man kennen sollte um Gesundheit und Vitalität bis ins Alter zu erhalten?

Mit einer gesunden und wohlschmeckenden Ernährung erwirken, erhalten oder fördern wir unsere Gesundheit, unsere Leistungsfähigkeit und nicht zuletzt auch unsere Lebensfreude. Fast alle Nahrungsmittel  sind Gemische von verschiedenen Nährstoffen aber kaum ein Nahrungsmittel enthält alle Nährstoffe in optimalen Mengen. Daher benötigen wir eine vielseitige und abwechslungsreiche Ernährung  um den Körper mit den richtigen Stoffen zu versorgen. Fehlen während einer längeren Zeit bestimmte Nährstoffe, kann dies zu Mangelkrankheiten führen.

Für sämtliche Tätigkeiten benötigen die Zellen Energie. Wir verwenden die Masseinheit Kalorien oder Joule. Der Mensch ist auf regelmässige Zufuhr von energiereichen Nährstoffen aus Nahrungsmitteln angewiesen. Der grösste Teil der Energie die bei der Verbrennung der Nährstoffe freigesetzt wird, wird für die Regulierung der Körpertemperatur verwendet.

Im Ruhezustand muss der Organismus lebenswichtige  Funktionen aufrechterhalten, wie zum Beispiel: Atmung, Gehirntätigkeit, Stoffwechselvorgänge, Herztätigkeiten und Regelung der Körpertemperatur.

Der Grundsatz ist also die Energiemenge die der Mensch bei völliger Ruhe im liegen benötigt. Faustregel für die Berechnung des Grundumsatzes in 24 Stunden in kJ:

Körpergewicht x 100  zum Beispiel bei einem Körpergewicht von 70 kg braucht derjenige c.a 7000 kJ pro Tag.

Bei älteren Menschen ist der Energiebedarf nicht mehr so hoch. Männer brauchen grundsätzlich mehr Energie als Frauen, der Grund ist, Männer haben mehr Muskelgewebe daher brauchen sie mehr Energie.

 Empfohlene tägliche Energiezufuhr:

 

Tätigkeiten

Frauen

Männer

Leicht, vorwiegend sitzend:

7500-9200kJ

8400-10900 kJ

Mittelschwer, vorwiegend stehend:

9200-11700 kJ

10900-13400 kJ

Schwer, kraftaufwändig:

11700-14200 kJ

13400-15900 kJ

 

1000 kJ sind 239 kcal

  

2.2       Nahrung:

 

Die Nahrung besteht aus ess- und trinkbaren Stoffen. Ein Lebewesen braucht die Nahrung für die Ernährung, wir brauchen sie um unseren Organismus aufzubauen und um unsere Gesundheit zu erhalten. Die Nahrung wird nach der Aufnahme vom Körper mechanisch z. B. kauen und chemisch z. B. Magensäure in ihre Bestandteile zerlegt. Diese nutzt der Körper für seine Lebensprozesse.

Zur Nahrung gehören auch noch Wasser, Salze und Vitamine. Hat man Mangel von all diesen Dingen, hat man Hunger. Werden diese Mängel nicht gestillt, kann man sterben.

  

2.3       Welchen Zusammenhang hat das Wohlbefinden mit der Ernährung?

 

Eine positive Grundeinstellung, viel Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind die entscheidenden Faktoren für ein langes und zufriedenes Leben. Viele Studien belegen, dass zwischen gesunder Ernährung und einer hohen Lebenserwartung ein Zusammenhang besteht. Welche Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe braucht der Organismus in welcher Altersstufe um gesund und glücklich zu sein?

Das heisst also, wenn man glücklich sein will, sollte man ausgewogen essen, den in jedem Nahrungsmittel hat es z.B. Vitamine und jedes Vitamin, verursacht was anderes im menschlichen Körper was auch mit unserem psychischen oder körperlichen Wohlbefinden zu tun hat. Aber dazu schreibe ich später noch mehr.

  

2.4     Genussmittel:

 

Habt ihr euch schon mal gefragt, wieso das viele von euch, wenn ihr traurig seit zum Beispiel nach Schokolade oder sonst nach süssen Sachen greift?

Genussmittel sind Lebensmittel, die in erster Linie wegen ihres Geschmacks und/oder ihrer anregenden Wirkung konsumiert werden.

Zu den Genussmitteln zählen unter anderem Kaffee, Kakao, Tee und Alkohol.

  

2.4.1        Schokolade macht glücklich und gesund:

 

 

 

 

Kakao galt in der indianischen Volksmedizin als stärkender Liebestrank. Die kräftigende Wirkung des Kakaos geht auf den hohen Fett und Eisengehalt der Kakaobohnen zurück. Wichtigster Inhaltsstoff ist das dem Koffein verwandte Alkaloid Theobromin, das die Produktion von Glückhormonen (Endorphinen) im Gehirn anregt.

Bild: Internet

Deswegen greifen wir bei Liebeskummer und Depression oft zur berühmten Tafel Schokolade. Bei Herzensangelegenheiten hilft der Kakao aber auch auf organischer Ebene. Er senkt den Blutdruck, entwässert das Gewebe und schützt vor Arterienverkalkung.

2.4.2        Kaffee gegen Migräne und Vergiftungen:

 

 

 

 

Kaffee stammt ursprünglich aus dem Regenwald Äthiopiens. Aufgrund seines hohen Koffeingehaltes hat der Trank aus der gerösteten Bohne starke Arzneiwirkung. Seine schmerzstillende Kraft hilft bei Kopf und Nervenschmerzen. In der Homöopathie wird Kaffee  als Migränemittel verschrieben. Koffein erweitert die Bronchien und kann bei Asthmaanfällen die Atemnot lindern.

Bild: Internet


Die Heilkundigen der Naturvölker rieten bei Vergiftungen, Erkrankungen der Leber, Ödemen und Durchfall zu Kaffee als Trank oder Speise. Er entwässert den Organismus, erweitert die Gallengänge und beseitigt angesammelte Gifte. Aber Vorsicht, unkontrollierter Kaffeegenuss kann zu Sucht, Sodbrennen und Bluthochdruck führen.

 

 

 

 

Bild:   Internet

 

 

 

 

 

 

2.5       Interview mit einer Ernährungsberaterin:

 Mein Interview hatte ich mit Sereina Gubler durchgeführt. Sie ist 25 Jahre alt und arbeitet in SPZ Nottwil. Sie ist eine diplomierte Ernährungsberaterin.

  

2.5.1    Das Interview

 

  1. Was können Sie mir kurz zusammengefasst über die Ernährung sagen?

Sie ist lebenswichtig für jeden Menschen, sie hat viele Aspekte wie: Sozialen, Physiologisch und hedonistisch (Genuss).

 

  1. Wie wichtig ist die Ernährung für den Menschen?

Sehr wichtig, Lebensnotwendig. Ohne Essen stirbt man an Hungertod.

Noch schneller Stirbt man wenn man verdurstet.

 

  1. Welche Rolle spielt die Nahrung für das Wohlbefinden?

Das Wohlbefinden ist bei jeder Person anders bzw. was es braucht fürs Wohlbefinden. Wenn einer hungrig ist oder einfach nur Lust auf etwas hat wie Süsses, fühlt er sich wohl. Aber es hat noch viele andere Aspekte.

  

  1. Ich gehe ca. 2 x im Monat in den Mc Donalds essen, wie ungesund ist das?

2 mal ist im Mass. Jeden Tag wäre sicher nicht sinnvoll, aber ab und zu ist in Ordnung. Es kommt auch drauf an was man isst.

  

  1. Was ist gesund und was nicht?

Man kann es so formulieren, es kommt immer auf das Mass an. Es gibt keine Lebensmittel die nur gesund sind oder ungesund.

 

  1. Was sollte man beachten um ein ausgewogenes Leben zu führen?

Muss jeder selber für sich entscheiden. Ich kann mal eine persönliche Aussage machen:

Sicher wichtig ist mal ausgewogen zu essen, Spass an der Arbeit und in der Freizeit, Aktivität, Entspannung und Freunde.

  

  1. Können sie mir was über Genussmittel erzählen, z.B Schoggi?

Wie ich schon gesagt habe, alles im Masse dann ist das kein Problem. Genussmittel wie Süsses z.B Schoggi liegt absolut drin. Soll auch genossen werden, ist wichtig fürs Wohlbefinden. Aber es kommt auf die Person an.

 

  1. Welche Vitamine würden sie mir vorschlagen für mein Wohlbefinden? (in Tabletten)

Keine Speziellen, schon gar nicht ohne genaue Berechnung. Wenn man sich ausgewogen ernährt, sollten alle Vitamine enthalten sein.

  

  1. Ist es sinnvoll regelmässig Vitamine zu sich zu nehmen oder nur wenn man Mangel Erscheinungen hat?

Zur Absicherung kann man ab und zu eine Vitamine Tablette nehmen, es sollten aber schon Mängel bestehen bevor man eine Tablette nimmt.

  

2.5.2    Kommentar zum Interview

 

Ich war positiv überrascht wie offen und freundlich ich im SPZ Nottwil empfangen wurde. Das Gespräch war sehr angenehm und ich konnte viele Fragen stellen, auch Fragen die ich nicht in meiner Arbeit drin stehen habe, sondern die eher persönlich sind.

Das Interview dauerte ca. 30 Min. und es war erfolgreich. Ich möchte mich herzlich bedanken für das freundliche Interview.

 

3.   Vitamine

 

3.1       Was sind Vitamine?

 

Vitamine sind organische Verbindungen, unser Körper braucht sie aber nicht als Energieträger, sondern sie werden für andere lebenswichtige Funktionen benötigt.

 Vitamine sorgen grundsätzlich für das Funktionieren des Stoffwechsels, unser Körper kann sie nicht in genügender Menge produzieren deshalb sollten wir sie in kleineren Mengen mit dem Essen zu uns nehmen. Sie sind für unseren Wachstum, unsere Vitalität und unser allgemeines Wohlbefinden notwendig und man findet sie in winzigen Mengen in allen natürlichen Nahrungsmitteln. Manchmal muss man Vitamine noch mit zusätzlichen Mittel zu sich nehmen.

Man kann ohne die Zufuhr der essenziellen Vitamine nicht leben.

Dennoch kann man die Nahrung nicht mit Vitaminen ersetzen.

Viele die Vitamine hören, denken immer sofort an so was wie Drogen. Alle Vitamine, die wir zu uns nehmen, seien sie von der Nahrung oder in der Form von Tabletten, Kapseln, Flüssigkeit, Pulver, Sprays oder auch als Spritze, stammen alle aus lebenden Pflanzen und Tiere, auch wenn sie nicht synthetisch sind.

Es gibt viele Vitamine und alle haben irgendeinen positiven Effekt. Nehmen wir das Beispiel Pickel, viele Jugendliche haben Probleme mit Pickel, doch fast keiner weis, dass zum Beispiel Vitamin E und Zink eine gute Behandlungsmöglichkeit ist. Oder nehmen wir mal an, in ein paar Jahren merke ich, dass ich Haare verliere, eine Möglichkeit wäre dann, Vitamin B, C und noch Kalzium zu nehmen. Es gibt                 Bild: Eigenes Photo von Vitaminen

 hunderte von Leiden die man evtl. mit den einzelnen Vitaminen beheben könnte.  

 

 

 

 

3.2       Was sind Vitamine nicht?

 

Viele Menschen wissen nicht genau was Vitamine sind. Vitamine sind zum Beispiel keine Aufputschmittel und haben auch keinen eigenen Wert  was Kalorien und Energie angeht.

Vitamine sind auch kein Ersatz für Eiweiss oder andere Nährstoffe wie Fette, Kohlenhydrate oder sogar Wasser. Kurz gesagt, man kann nicht Vitamine schlucken, mit dem Essen aufhören und erwarten, dass man gesund weiter leben kann.

 

3.3       Vitamin Mangel

Zu Vitamin-Mangel-Erscheinungen kommt es meist bei:

- Unterernährung oder einseitiger Ernährung

- Gestörter Vitaminaufnahme aus dem Darm

- Erhöhtem Vitaminbedarf, z. B. während Schwangerschaft und Stillzeit.

 Bild: Eigenes Photo mit versch. Vitaminen

 

 

Treten Mangelerscheinungen auf, muss man erstmal auf die Ernährung achten, und einzelne Vitamin Präparate zu sich nehmen.

 

 

 

Die Vitamine werden in 2 grösseren Gruppen eingeteilt, ich werde auch von jeder Gruppe über zwei Vitamine ausführlicher schreiben:

 

 

3.4       Fettlösliche Vitamine:

 

 Vitamine A, E, K, D uvm.

 

Die fettlöslichen Vitamine gehen in die Organe und Gewebe.               Bild: Internet

 

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Vitamin A:             Wirkt gegen Nachtblindheit, schlechtes Sehen und hilft bei Augenkrankheiten usw.

                       

Vorkommen:        Leber, Karotten, Eier, Milch, gelbes Gemüse.

 

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Vitamin E:             Lasst jünger aussehen, liefert Sauerstoff für mehr Ausdauer, hilft bei                                                                Verhinderung  von Krebs u.s.w

 

Vorkommen:         Sonnenblumenöl, Sojabohnen, Nüsse, Spinat, Vollkornflocken.                 

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3.5       Wasserlösliche Vitamine

 

Vitamine B12, Folsäure, B1, B2, Niacin, B6, C, Biotin, Pantothensäure uvw.

 

Die wasserlöslichen Vitamine verteilen sich im Körper und gehen in alle wasserhaltigen  Bereichen des Körpers wie um Beispiel im Blut oder zwischen den Zellen.

 

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Vitamin B12:    Verringert das Herzinfarktrisiko,  steigert Wachstum und Appetit bei           Kindern, mildert Reizbarkeit, hilft bei Konzentration usw.

 

Vorkommen:       Leber, Rindfleisch, Schweinefleisch, Eier, Milch, Käse, Fisch.

 

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   Vitamin C:        Heilt Wunden, Verbrennungen, steigert die Wirkung von Medikamenten,

                           steigert Allgemein das Abwehrsystem, schützt gegen viele Krebsarten,

                           weniger Blutgerinnsel in den Adern, verlängert das Leben.

 

Vorkommen:       Zitrusfrüchte, Beeren, Tomaten, grünes Blattgemüse, Kartoffeln.

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                                                                                                                 Bild: Internet             

 

 

4.   Krankheiten

 

Die zwei bekanntesten Krankheiten die was mit der Nahrung zu tun haben, sind: Magersucht und Übergewicht. Zu diesen Themen möchte ich auch noch kurz zusammengefasst was schreiben

 

 

 

4.1       Magersucht

 

Magersucht (Anorexia nervosa) ist eine Krankheit von denen meistens Junge Frauen, also Teenager oder manchmal sogar Mädchen vor Eintritt der Pubertät betroffen sind. Magersucht ist eine Psychische Störung. Die Erkrankung beginnt am häufigsten im Teenager-Alter, wobei eine Diät, die anschließend außer Kontrolle gerät, ein Einstieg in die Krankheit sein kann. Obwohl sie schon untergewicht haben, sehen sie sich selbst noch als zu fett an. Die Krankheit kann jedoch auch bei Erwachsenen auftreten. Nur einer von zwölf Erkrankten ist männlich. Meistens dauert die Krankheit nur kurz an, aber manchmal kann sie zu schweren körperlichen Schäden führen und es braucht eine Behandlung.

Meistens kann die Magersucht geheilt werden aber trotzdem sterben 15% von den Betroffenen an der Krankheit.             Bild: Internet         

Die Krankheit beginnt indem man die Sachen die als „fett machend“

angesehen werden auslässt und allgemein weniger isst oder aufs essen verzichtet. Manchmal wird das Abnehmen auch unterstützt wie z.B. durch Appetitzügler. Auch durch erzwungenes Erbrechen oder übermässigen Sport.

Danach fängt es an mit den Essattacken und sie erbrechen es wieder. Die Attacken sind dennoch nicht so schlimm wie die von an Bulimie erkrankten Leuten. Doch im Gegensatz zu den an Bulimie Erkrankten, leiden die Magersüchtigen immer an extremem Untergewicht, wodurch u.a. hormonelle Störungen entstehen. Bei Frauen kommt es zum Ausbleiben der Periode, ausgenommen sind aber Frauen, die die Anti-Baby-Pille nehmen.

Beginnt die Krankheit vor der Pubertät, stoppt das wachsen der weiblichen Brüste und beeinträchtigt die Körpergröße. Bei den Erkrankten dreht sich nachher nur noch alles um die Ernährung und ihr Gewicht.

Die körperlichen Folgen der Magersucht können sehr gravierend sein und sogar zum tot führen. Schuld daran ist meistens das extreme Untergewicht.

  

-         Herz: verlangsamter Herzschlag, niedriger Blutdruck und Herzrhythmusstörungen.

-         Blut : Störungen der Elektrolyte, Hypoglykämie, verminderte Anzahl an Leukozyten und Thrombozyten

-         Hormone: niedrige Konzentrationen von Geschlechtshormone, Unfruchtbarkeit, verringerte Libido, evtl. fehlendes Wachstum der Brust. Niedrige Konzentration von Schilddrüsenhormonen. Leicht erhöhte Konzentration von Glukokortikoiden.

-         Knochen: Brüchige Knochen mit erhöhtem Risiko einer Fraktur.

-         Zähne: Wenn viel erbrochen wird, Erosionen durch die Magensäure und Karies.

  

Des Weiteren kann es auch passieren, dass die Erkrankten empfindlich gegen Kälte sind und eine niedrige Körpertemperatur haben. Dann gibt es auch noch Symptome wie Schwindelgefühle und Ohnmachtsanfälle.

Wie schon erwähnt, sterben 15% von den Erkrankten entweder durch einen plötzlichen Herztod oder einer Infektion. Aber auch durch Selbstmord.

 

 Behandlung:

 

Magersucht wird in der Regel durch die Stabilisierung der Essverhältnisse und psychotherapeutische Betreuung  behandelt. Bei kritischem Untergewicht, bei einem BMI (Body-Mass-Index) von 13 und weniger besteht Lebensgefahr. Dann ist eine stationäre Behandlung in einem Krankenhaus mit einem venösen Zugang mit Nährstoffen  notwendig. Diese Zwangsmaßnahme ist wichtig und lebenserhaltend, doch ohne weiterführende psychotherapeutische Behandlung nicht dauerhaft wirksam.

4.2       Fettsucht

 

Fettsucht (Adipositas) ist eine Bezeichnung für starkes Übergewicht wodurch das Körperfett sich stärker als normal vermehrt, das hat krankhafte Auswirkungen.

Fettsucht bedeutet starkes Übergewicht und zu viel Fett. Besonders viel Fett hat es dann ab Bauch und inneren Organe. Die Krankheit ist nicht ungefährlich und viele Menschen sind davon betroffen. Sie kann zu Herz-Kreislauf Störung führen. Das Fett im Bauchraum und an den Organen beeinflussen den Fett und Kohlenhydratstoffwechsel und kann zu einer Fettstoffwechselstörung und Diabetes führen.

Ein erhöhtes Risiko besteht wenn Frauen einen Bauchumfang haben ab 80 cm und Männer ab 92 cm. Hat man einen BMI grenzwert von über 30 erreicht, leidet man unter Fettsucht.

 

Die drei häufigsten Ursachen für diese Erkrankung sind:

 

-         Genetische Ursachen.

-         Zu viel und von der falschen Ernährung, zu wenig Bewegung und Sport.

-         Psychische Faktoren, wie stress.

 

Fettsucht kommt meistens in den industrialisierten Ländern vor. Wenig Bewegung am Arbeitsplatz und zu viel Essen. Aber zu viel Nahrung selber ist nicht immer die Ursache für extremes Übergewicht, es spielt auch eine Rolle dass zu wenig Vitamine und Mineralstoffe eingenommen werden. Es hat auch mit der Art und Herkunft der Nahrung zu tun.

In den westlichen Industrienationen ist in den letzten Jahrzehnten eine enorme Zunahme der Zahl übergewichtiger Menschen zu beobachten. Allein in der Schweiz weisen Studien auf, dass nur noch etwa ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung ein gesundheitlich wünschenswertes Körpergewicht haben. Besonders besorgniserregend ist der Umstand, dass auch unter Kindern und Jugendlichen vermehrt Übergewicht auftritt.

Psychische Gründe kann es durchaus auch haben, meistens sind die Auslöser Ärger, Ängste, Stress oder Langeweile. Danach gibt es so genannte "Heisshungerattacken" oder "Frustfraß".

 

 

 

 Bild: Internet

Behandlung:

 

Die Fettsucht kann behandelt werden aber dazu braucht es erstmal den Willen und Motivation. In erster Linie sollte versucht werden das Gewicht zu reduzieren. Dennoch ist bewiesen, dass es fast unmöglich ist das die Erkrankten je ihr Idealgewicht erreichen.

Die einfachste Methode ist, zu einem Therapeuten zu gehen.

Die Aufgaben vom Therapeuten sind:

-         Schritt für Schritt das Essverhalten zu verändern.

-         Bewegungsverhalten nach und nach verändern.

-         Psychotherapie.

-         Partner und Familie einbeziehen.

Um einen Erfolg zu erreichen sollte auch noch beachtet werden:

-         500 kcal weniger pro Tag essen als man braucht.

-          Mindestens 2,5 bis 3 Liter trinken am Tag

-         3-5 mal in der Woche schweisstreibende Bewegung.

Entscheidend ist die positive Motivation wie:

Die Vorfreude auf ein gesundes Leben mit mehr Wohlfühlen, Lust an Bewegung, genussvolles Essen, Einsichten, Zielgerechtigkeit etc. für all diese Dinge soll genügend Anstrengung geleistet werden.

Der passende Satz sollte heissen: Nicht weg vom Übergewicht, sondern hin zum Leben.

Wenn alle konservativen Behandlungsmethoden versagen, kommt die Adipositaschirurgie zum Einsatz. Unter Adipositaschirurgie versteht man chirurgische Maßnahmen zur Bekämpfung des krankhaften Übergewichts. Es gibt verschiedene Möglichkeiten um dem erkrankten Operativ zu helfen. Die häufigste Methode ist das Magenband. Mit welchem der Magen verkleinert wird.

 

 

4.3        Body-Mass-Index:

Der Body-Mass-Index auch BMI genannt, ist eine Masszahl für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen.

Kategorie

 BMI (kg/m²)

 

Untergewicht:

      < 19

 

Normalgewicht:

    19 – 25

 

Übergewicht

    25 – 30

 

    ≥ 25,0
Übergewicht

Fettsucht Grad I

    30 – 35

Fettsucht Grad II

    35 – 40

Fettsucht Grad III

      > 40

Formel:  Masse ÷ Grösse²

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Internet

 

 

 

 

5. Experiment

Ich habe mich gefragt wie es ist, wenn man einen Tag lang, also 24 Stunden keine Nahrung/Energie zu sich nimmt. Also habe ich mir gedacht ich könnte das mal ausprobieren.

Der Körper verbrennt Energie um zu funktionieren, deshalb brauchen wir auch Kalorien. Wenn ich jetzt also 24 Stunden keine Kalorien zu mir nehme wie fühle ich mich dann? Natürlich will ich dieses Experiment an einem Arbeitstag durchführen, sonst denke ich, würde man es nicht allzu fest spüren. Meine Ziele sind folgende:

 -         24 Stunden nichts Essen

-         Nur Wasser trinken

-         Keine Bonbons oder sonst irgendwas das Kalorien hat.

  

Mittwoch den 07,11,2007:

Es ist jetzt 19:00 ich werde jetzt mein Experiment starten.

 

Mittwoch den 07,11,2007:

Um 23:00 gehe ich schlafen und denke: “kein Problem das ganze“

 

Donnerstag den 08,11,2007:

Morgens um 09:00, meine Arbeitskollegen nehmen „Znüni“ aber so schlimm ist es noch nicht. Ein wenig Lust vielleicht was zu Essen aber noch keine Probleme oder so.

 Donnerstag den 08,11,2007:

Morgens um 11:00, mein Magen knurrt.

 Donnerstag den 08,11,2007:

Mittags 12:00, ok, ich muss zugeben, so Hunger hatte ich schon lange nicht mehr in der Mittagspause, vielleicht liegt es daran, dass ich weis, ich werde nichts essen. Aber ist schon ein wenig hart wenn die Arbeitskollegen essen und einem der Geruch in die Nase fliegt. Ich fühle mich schlapper als sonst an den normalen Arbeitstagen.

 Donnerstag den 08,11,2007:

Mittags um 15:00, es ist immer noch aushaltbar, also nicht all zu schlimm, das meist

bemerkbare ist der Hunger aber die Energie besteht noch.

 

Donnerstag den 08,11,2007:

Abends um 17:00, Feierabend, meine Pläne für heute sind klar, nach hause, an meiner VA arbeiten und um 19:00 sofort irgendetwas essen. Also ausser das ich müde war und ein wenig kalt hatte, war es bisher aushaltbar.  

Donnerstag den 08,11,2007:

Abends um 19:00, so, ich habe es tatsächlich geschafft obwohl ich es nicht gedacht hätte. Jetzt werde ich auf jeden fall eine grosse Lasagne essen. Im Ganzen finde ich, dass es nicht allzu schwierig war. Das schlimmste war einfach die Lust und der Hunger, aber die Energie war eigentlich da. Freiwillig werde ich das zwar nicht noch mal machen, aber es war trotzdem eine interessante Erfahrung das ganze. Aber ich denke wenn man es mal richtig spüren will. wie die Energie verflossen ist, muss man das schon mehrere Tage machen, denn ich hatte sicher noch Kalorien Reserven. 

 

 

 

 

 

 

Bild: Persönliches Photo von

                      mir, 3 min nach ende des Experiments

 

6. Schlusstext

 

6.1       Meine gewonnene Erkenntnisse

 

Ich habe sehr viele nützliche Sachen für mein zukünftiges Leben gewonnen durch meine Vertiefungsarbeit. Bevor ich dieses Thema ausgewählt habe, wusste ich noch nicht wie umfassend und interessant dieses Thema ist. Dennoch kann ich jetzt behaupten, dass ich einiges gelernt habe und sicher auch einiges ändern werde. Wenn ich zum Beispiel daran denke, wie schnell es passieren kann das man sich falsch ernährt und evtl. gesundheitliche Probleme bekommt. Aber auf jeden Fall bin ich froh über die Ernährung geschrieben zu haben, den das wichtigste ist sowieso, dass ich was gelernt habe und meine gewonnenen Kenntnisse evtl. sogar weiter geben kann.

 6.2       Selbstbeurteilung

Es ist immer so eine Sache mit einer Selbstbeurteilung. Natürlich will ich in keiner weise irgendwie angeben, aber ich denke, ich kann trotzdem sagen, dass ich zufrieden mit meiner Arbeit bin und sie erfolgreich beendet habe. Ich habe viel Freizeit mit viel Spass verbunden, um meine Vertiefungsarbeit zu schreiben. Natürlich hoffe ich auch, dass sie den Lesenden viel Freude bereitet und sie vielleicht sogar in irgendeiner Weise was daraus lernen können. Denn das Thema das ich gewählt habe, betrifft jeden Menschen und ist auch ernst zu nehmen. 

 6.3       Schlussfolgerung

 Ich hoffe, ich konnte die Experten die diese Arbeit beurteilen, genügend überzeugen und das mir meine Arbeit gut gelungen ist.

In Zukunft hat das Essen eine andere Bedeutung für mich.

7. Quellenverzeichnis

Quellen Internett:

-         www.Wikipedia.ch

-         www.Goolge.ch   

                            

Quellen Bücher:

-         Earl Mindell, Die neue Vitamin Bibel

-         Die Ernährungslehre, denken beim Essen

 

Kontaktierte Personen:

-         Sereina Gubler, Ernährungsberateri

 

8. Beilagen

    -         Arbeitsplan

-         Vereinbarung

-         Buch, Die Ernährungslehre