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Montag, 5. Juni 2006     Ergänzt: 23.12.2006

 

 

Projekt Lehrlingsausbildung 2006 Elektropraktiker und Büro Lehrlinge LW KFKOK (Lehrwerkstatt KFKOK)

 

Was sagt die Zukunft unserer Lehrlinge?

 

-  Das Abschlusszeugnis als Elektropraktiker öffnet den Jungen viele Türen.

 

-  Die bei uns gelernte Praxis, wie Elektrik, Mechanik und Elektronik, PLC Programmieren, auch CAD Zeichnen usw. öffnet viele Türen, wenn der Lehrling erkennt, um was es geht.

 

-  Gute Chancen bei Armee, Polizei, Bahn, Rep. Werkstatt fast in jedem Betrieb der Schweiz usw.

 

-  Unser Ziel für unsere Lehrlinge, dass sie Freude haben und gerne zur Arbeit kommen.

 

-  Den Beruf gibt es noch nicht im Kanton Aargau. Berufsschule in Bülach 1 mal pro Woche. 3 Zugfahrten kosten ca. CHF 70.-, muss auch berechnet werden. Den Jungen schadet aber der Kontakt ausserhalb des Kantons gar

   nichts, es öffnet den Sichtwinkel sehr.

 

Das Projekt soll ein Muster geben, um in Schwellenländer Lehrer Ausbildungsprogramme erstellen zu können. Wenn unsere Lehrlinge vom Reisefiber gepackt sind, wird es ihnen ermöglicht, in anderen Ländern Lehrkräfte zu mit ihrem Wissen unterstützen, bevor sie ins Berufsleben einsteigen.

 

Gruss

Hans - Peter  Widmer                  

 

 

 

Ausbildungskonzept Maschinenbau Schweiz

 

Beruf Elektropratiker

 

 

28.5.2006  H.P. Widmer

 

Erstellt vom Verein KFKOK Schweiz / International. Gestützt nach den Angaben und Informationen der Drehmaschinen Widmer GmbH. Zeichnungen und Konstruktionen der Drehmaschinen Widmer GmbH werden frei zur Verfügung gestellt.

 

Ziel des Projekts. 2 Praktikanten haben im Sommer 06 als Elektropraktiker begonnen.

 

Junge Bürger Selbständigkeit erlernen. Erlernen, dass Arbeit am PC und am Arbeitsplatz nicht nur für PC Spiele mit Donnergeschossen interessant sein kann, sondern auch mit Endprodukten, wo man von Grund auf dabei war.

 

Wir möchten gerne junge Männer und Frauen den Beruf Elektropraktiker erlernen lassen.

 

Dieser Beruf erlaubt elektrische wie mechanische Arbeiten auszuüben.

 

Unsere Leute sollen im Ausbildungsprogramm folgende Arbeit machen, wobei die Prioritäten auch abhängig der Fähigkeiten gewählt werden können und sollen:

 

Wir stecken folgende Ziele:

 

  1. Freude am Arbeitsplatz
  2. Lernen Schaltschränke aufzubauen
  3. Lernen Schema zu lesen
  4. Lernen von Hand Schema zu zeichnen
  5. Lernen Fehler zu suchen
  6. Lernen Maschinen elektrisch und mechanisch reparieren zu können
  7. Lernen SPS Programme ändern zu können
  8. Lernen zu sägen Hand und Automat
  9. Lernen zu meisseln
  10. Lernen anzureissen
  11. Lernen zu bohren
  12. Lernen zu schweissen, Schutzgas, Elektrisch, Autogen
  13. Lernen zu schleifen
  14. Lernen Bleche zu biegen und Abkanten
  15. Lernen grob und fein zu messen
  16. Lernen, wie man Gleitbeläge auf Schlitten klebt
  17. Lernen, wie man die Schmierung konzipiert
  18. Lernen Hochpräzision mit Schaben erreichen zu können
  19. Lernen mit Bohren ganze Elemente abzutrennen
  20. Lernen, wie man in Sibirien mit den primitiven Mitteln unmögliches machen kann, Tricks und Tipps von alten Hasen, die man heute nirgends mehr lernen kann
  21. Lernen, wie man von Hand konstruieren kann
  22. Lernen, wie man alte Maschinen umbauen kann
  23. Lernen alte Dokumentation lesen und ändern
  24. Lernen alte NC Maschinen auf CNC umbauen
  25. Lernen alte Maschinen, neue Antriebe, Spindeln usw. anzubauen
  26. Lernen neue Maschinebau Technologien in alte Technologie einzubinden
  27. Lernen, wie man klebt, Loc Tite, div. Varianten, Araldit, div. Varianten elastisch usw.

    verbindet,

  1. Lernen, wie man Lager montiert, alle Typen, Spindel, NN, Axial, Fettmengen,

    Lebensdauerschmierung usw.

  1. Lernen, wie man Pneumatik, Hydraulik Verbindungen, Ventile Druckregler,

          Wartungseinheit Druckspeicher usw. anwendet, plant, konstruiert, berechnet usw.

  1. Lernen, wie man am PC konstruieren kann
  2. Lernen, wie alte Maschinen elektrisch funktionieren
  3. Lernen, wie man an die Front geht und Service Arbeiten bei Kunden ausführt
  4. Lernen, wie man Inspektionen und Service an Werkzeug Maschinen macht
  5. Lernen, wie man Arbeitsvorbereitung macht
  6. Lernen, wie man Bestellungen vorbereitet und Ware bestellt
  7. Lernen, wie man am PC schreibt
  8. Lernen, wie man am PC Produkte sucht
  9. Lernen, wie man eine Webseite macht und unterhält
  10. Lernen, wie man CNC Maschinen programmiert
  11. Lernen, wie man dreht, fräst, bohrt, ausreibt
  12. Lernen, wie man Gewinde an Konv. und CNC Maschinen schneidet

 

 

Büro Lehrlinge Kauffrau und Kaufmann werden mit integriert.

 

2 Praktikanten haben im Sommer 06 begonnen, sie werden für den Lehrbeginn im Sommer 07 vorbereitet

Arbeiten wie Telefone, Rapporte schreiben, Zeiterfassen Mehrwertsteuer und Planung bis hin zu Büroleitung Stellvertreter, wenn wir im Ausland sind, machen die Jungen sehr selbständig.

 

1.     Lernen Telefonieren

2.     Lernen Telefon Rapporte zu machen

3.     Lernen anständig am Telefon mit dem Gegenüber zu reden, deutlich, verständlich, höflich

4.     Lernen Abklärungen übers Telefon zu machen

5.     Lernen per Telefon zu bestellen

6.     Lernen übers Telefon Reklamationen zu machen

7.     Lernen Briefe zu schreiben

8.     Lernen Excel Tabellen zu erstellen, ergänzen, entwerfen

9.     Lernen Zeiterfassung und Projekt Begleitungen zu machen

10.   Lernen Packlisten machen, Rechnungen, Zollpapiere usw.

11.   Lernen mit Ausland zu kommunizieren, wie Vietnam, Ukraine, Ägypten, Deutsch und Englisch sprechende Korrespondenz erkennen, die Gründe einsehen, warum es gut ist, wenn man es kann

12.   Lernen Finanzen wie Mehrwertsteuer, Abrechnungen, Steuererklärungen, Abschlüsse usw. 

 

Vieles, das noch nicht notiert ist, aber zum Alltag gehört, was eine Kauffrau oder ein Kaufmann machen müssen.

 

Unser Ziel: Alle, die bei uns waren, werden ev. im Detail nicht der Beste sein, weil die Lehrzeit sehr kurz ist. Aber dank dem Zusatzpraktikum trotzdem sehr gut werden. Aber im breiten Wissen so viel kennen, dass sie dann, wenn sie in Details sich spezialisieren müssen, wegen ihrer Zukunft es auch tun können. Es sollen aber alle bereit sein, jedem KMU mit dem bei uns erlernten sehr gut unter die Arme greifen zu können.

 

 

Mittelfristig wird in Erwägung gezogen, dass wir Vereinbarungen mit Unternehmen treffen, dass wir Jungen einstellen und an Lehrbetriebe abgeben, austauschen, ev. auch ein Wandersystem machen können, dass die Lehrlinge von Firma zu Firma gehen können und lernen auch nicht nur eine einseitige Struktur kennen.

 

 

Jeder der Lehrlinge wird mit einbezogen, auch in humanitäre Projekte. Konvois in die Ukraine oder anderde Länder werden die Jungen miterleben, sicher helfen, packen, laden. Behörden Probleme erkennen, Bewilligungen  usw. Es wird keine Haupttätigkeit sein, sondern ca. 20-30% der Arbeitszeit ev. freiwillig noch etwas Freizeit beanspruchen.

 

 

Gruss

H.P. Widmer

 

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