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Siehe Zeitungsartikel Mini WEF 2007  in Safenwil

 

 

© Zofinger Tagblatt / MLZ; 31.01.2006

Region Zeitung

«Mini-WEF» in Safenwil geplant

Benefizabend Schlagersänger und Zauberkünstler traten unentgeltich für guten Zweck auf

Der relativ kurzfristig organisierte Benefizabend vom Verein Kinder für Kinder ohne Krieg (KFKOK) und dem Militärsanitätsverein Aarau (MSV) bot am Samstagabend ein buntes Programm. Stars und neu erstrahlende Sterne am Schlagerhimmel boten Schlag auf Schlag beste Unterhaltung.

Brigitte von Arx

Direkte Hilfe für Menschen in der Ukraine stand im Zentrum des Benefizabends in Safenwil. «Der Reinerlös dieser Veranstaltung wird für weitere Hilfsgüterlieferungen eingesetzt», versicherte Hanspeter Widmer. Der Safenwiler hatte mit seiner Frau Iris und den drei Kindern 1999 den Verein Kinder für Kinder ohne Krieg (KFKOK) gegründet.

Über die Arbeit des Vereins wurde am Benefizabend informiert. Die zwischen zwei Unterhaltungsblöcken gezeigte Diaschau mit Bildern vom Hilfsgütertransport im letzten September bewegte. Ungeschönt wurde gezeigt, wie dringend die Menschen - darunter vorwiegend Zigeuner und Romas sowie so genannte Vergessene in psychiatrischen Kliniken in der Ukraine - für die ärztliche und medizinische Versorgung auf humanitäre Hilfe von aussen angewiesen sind.

Andy Waldmeier, Präsident des Militärsanitätsvereins Aarau (MSV), freute es besonders, dass alle Künstler am Samstagabend zu Gunsten dieser Benefiz-Veranstaltung auf ihre Gage verzichteten. Als Ehrengast hiess er im Publikum Professor Dr. Sergej Turinitsa aus Ushgorod Transkarpatien willkommen. Dieser war auf Einladung der Familie Widmer zum ersten Mal in die Schweiz gereist und wird bis am Freitag ihre Gastfreundschaft geniessen. «Durch die Zusammenarbeit seit 2004 mit Professor Turinitsa und seine Unterstützung kann die Hilfsgüterverteilung in der Ukraine korruptionsfrei und zweckbestimmend koordiniert werden», erklärte Hanspeter Widmer.

18. März nächster Hilfskonvoi

Der engangierte Safenwiler führte aus, dass am 18. März der nächste Hilfsgüterkonvoi aus Safenwil Richtung Ukraine aufbrechen wird. 30 Begleitpersonen, darunter auch Mitglieder des MSV Aarau, werden neun von der Schweizer Armee ausgemusterte Militärfahrzeuge und verschiedene Hilfsgüter dorthin transportieren.

Bunte Schlager-Gala

Doch was wäre ein Benefizabend ganz ohne Glanz und Gloria und guter Laune? Für diese Sparte sorgte zum einen Schlagersänger Patrik Nydegger aus Elgg - übrigens ein direkter Vorort von Safenwil, so seine scherzhafte Präzisierung - mit charmanter Moderation und natürlich auch gesanglichen Einlagen.

Vergangene Woche noch gemeinsam mit dem Fanclub im Kanton Aargau seine erste CD getauft, freute sich Piedro, nun in der Safenwiler Mehrzweckhalle den ersten Auftritt vor einem neuen Publikum folgen zu lassen. Die kleine Interpretin aus dem Kanton Wallis mit grosser Stimme, Vanessa Grand, brachte mit ihrem Temperament die Stimmung im Saal ein erstes Mal zum Brodeln.

Regelrecht die Post ab ging schliesslich mit der aus Funk und Fernsehen bekannten Stimmungskanone mit italienischem Blut Maria da Vinci beim gesungenen Volks-Medley aus altbekannten Schlagern wie «Zwei kleine Italiener», «99,9 Prozent», «Bene, bene, bene» und weiteren immer wieder gern gehörten Ohrwürmern. Sie hatte gleich ihren eigenen Fanclub mitgebracht.

Zauberkünstler «Captain Green» bewies den Saalgästen auf der Bühne, dass das Geld wortwörtlich in der Luft liegt und man nur geschickt danach zu greifen bräuchte. Leider fliege seine «Greenair» nicht in die Ukraine, sonst hätte er natürlich subito den Flug für einen Hilfsgütertransport spendiert, verabschiedete er sich augenzwinkernd vom tosend applaudierenden Publikum.

Mit Nico Sanders brachte der Finalist des Grand Prix der Volksmusik vor allem der schwärmenden Damenwelt als smarter Sonnyboy den Schmalz und Schmus. Ihm tat es Beato Pisa gleich, der nach einer Ausbildung als Opernsänger vermehrt auch in der Schlagerwelt Fuss zu fassen gedenke, wie er betonte.

2007 - Safenwil als Treffpunkt von Politikern

Die gelungene Benefiz-Feuertaufe kaum hinter sich gebracht, liebäugelt das Ehepaar Widmer aber bereits mit einer neuen Idee: «Im kommenden Jahr werden wir eine Art <Mini-WEF> in Safenwil organisieren. Es wäre toll, wenn wir wiederum auf die Unterstützung der Stars und des Publikums von heute Abend zählen dürften», so der grosse Herzenswunsch nach diesem gelungenen Unterhaltungsabend. Am nächstjährigen «Mini-WEF» wollen Iris und Hanspeter Widmer Politiker aus Ägypten, der Ukraine und Vietnam nach Safenwil holen: «Ziel ist es, ihnen einen Einblick zu gewähren, wie in der Schweiz das Wasser aufbereitet wird oder psychiatrische und andere Kliniken organisiert sind.» Hanspeter Widmer ist sich aber bewusst, dass die Politiker nur in die Schweiz kommen, wenn die Kosten für die Reise wie Unterkunft übernommen werden. «Das heisst Sponsoren finden», sagt Hanspeter Widmer und gibt sich zuversichtlich.

Charmeur Der smarte Sonnyboy Nico Sanders brachte Stimmung in die Mehrzweckhalle. Bva

magisch Captain Green beim leichten Spiel mit den Ringen

 

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