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Mail von H.P. Widmer an MSV Info

 

Liebe MSV Leute

 

In der Beilage ein Mail von Aliona, unten. Oben unsere Antwort. Wir hoffen, wir reden auch in Eurem Sinne. Bitte habt Verständnis, dass wir hier ein wenig probieren, mit dem erlebten, wo Ihr wirklich einen TOP Einsatz geleistet habt, dass man schlussendlich dank dem Nerventest aber so ein Wirbel verursachen kann, das künftig viele Anderen es viel einfacher bei Ihren Einsätzen haben.

 

Wir möchten hier noch einmal in aller Form danken, allen die dabei waren, die mitkämpften, die die Nerven hatten, die sich nicht runter kriegen liessen. Danke, es war wirklich tip top und wir werden sicher eine offizielle Stelle dazu bringen, auch aus der Ukraine, die einmal ein paar Dankesworte schreiben. Dass wir das einrahmen können und an die Wand hängen.

 

Es geht nicht darum, ob man es hat. Aber es geht darum, dass wenn man sowas tut, auch den Willen zeigt, dass künftig Helfer wie Ihr mit Würde an einer Grenze empfangen werdet.

 

Übrigens habt Ihr gesehen, dass der Blick in der Ukraine auch Zeitungen macht! Wetten, dass der schmieren musste! Wir werden die auch mal angehen!

 

Schöne Feiertage

 

Gruss

Hans-Peter

 

 

 

 

Guten Tag Aliona

 

Danke für das E-Mail. Wir haben uns schon ein wenig gewundert, dass da ein Chef von Herr Sekeresch verlangt (wo wir gerne den Namen wüssten für unsere Akten), dass das Lager geöffnet wird. Aliona, Du weiß ja, dass im Moment die Schweizer Politik, die EU und die Österreichische wie deutsche Regierungen über den Sachverhalt der Ukraine informiert wurden und wir wünschen einfach, dass in der Ukraine ein Umdenkprozess stattfindet, indem, dass Gesetze die Euch, vor allem den Armen hindern, dass solche Gesetze, verbessert werden und dies ist in erster Linie:

 

A-  Gesetze, Fahrzeuge nicht älter 8 Jahre dürfen nicht in die Ukraine, müssen geändert werden für humanitäre Hilfe. Sonderfahrzeuge usw.

B-  Situation, wie wir mit dem Herrn Habor, Chef Sozialamt Transkarpatien,Ukraine, erleben mussten, muss man ändern. Diskriminierung von Romas muss aufhören. Diskriminierung von Armen Bürgern muss aufhören. D.h. wenn wir den Romas helfen wollen. Es kommt sogar im Internet auf Juschenkos Webseite, aufgrund des Gespräches im Dezember 2005 und es uns dann verboten wird, dass so was einfach nicht mit Hilfsorganisation gespielt werden darf, dass man als schenkende Organisation von Hilfsgütern einfach schlecht behandelt wird. Auch das ist eine Diskriminierung.

C-  Schikanen vom Zoll gegenüber Hilfsorganisation müssen aufhören. Vor wenigen Wochen ist wieder eine deutsche Hilfsorganisation 3 Wochen am Ukrainsichen Zoll mit Hilfsgütern für Weißrussland gestanden, das war sogar das Deutsche Fernsehen, so was darf man nicht einfach immer akzeptieren.

 

Darum Aliona bitte orientiere Herr Sekeresch..

 

A-  Wir verlangen eine Entschuldigung von Herrn Habor, Chef des Sozialamtes Ushgorod Transkarpatien für das, dass man uns drohte, dass man die Polizei anruft, wenn wir den Romas Ware schenken. Unsere mühsam in der Schweiz gesammelte Ware! Er hat unsere Schenkungsliste ohne Rücksprache mit uns so geändert, dass z.B. Schlafsäcke in ein gut geführtes und intaktes Altersheim geliefert werden mussten. Dass Männerhosen in Mädchen Internate gehen mussten usw. Aber die Romas, die wir sahen, die ohne Schuhe bei 0 Grad draussen stehen und die Hände ausstrecken. In Hütten wohnen, wo ein Natur Boden ist. Wo Ratten den Kindern in der Nacht die Ohren und Nasen anbeißen, dahin durften wir nichts spenden, obwohl es auf der Schenkungsliste so aufgeführt war, ein kleiner Teil dahin gehen sollte. Darum sind wir sehr sensibilisiert. Denn man hat uns im Dezember angelogen, als man sagte, wir können sagen, wohin die Ware gehen darf, wir seien die Inhaber, das wurde uns bestätigt und wie sah die Realität aus?   

B-  Wir möchten den ganzen Schriftverkehr sehen, der zwischen Kiev und den Ämtern in unserer Angelegenheit stattgefunden hat. Sergej sagte einmal (zu Rene), dass Frau Juschenko zurück schrieb und sich entschuldigte, wo sind diese Briefe? Bekommen wir eine Kopie?

C-  Wir möchten min. ein Brief sehen vom Gesundheitsamt, wo man Kiev bittet oder aufforderte oder wie auch immer, dass das 8 Jahre Gesetz für die Zukunft der Ukraine betreffs Sonderfahrzeuge geändert wird. Wo man unsere Zollerlebnisse der Fahrzeuge nach Kiev meldet, dass das Gesetz zugunsten von Euch Aliona, nicht von uns geändert wird, denn es nützt nur dem Zoll, die so Nebeneinahmen machen können und dadurch stehlen die Euch viel weg, denn viele Ausländer sagen, "wir kommen nie mehr in die Ukraine bei so einem System."

D-  Uns sagte man, dass man immer Danke Schreiben von den Stellen bekommt, die Ware bekommen haben. Bis zum heutigen Tag sahen wir noch nie so ein Papier von einem Amt. Wir hätten gerne mal unsere Schenker mit solchen Papieren erfreut. Damit die sehen, für was man auch sammelt. Wir spendeten einen Ambulanz Wagen, den wir privat von unserem Ersparten im Internet kauften. Es kam nie ein Danke. Unser Freund Dr. Besek kaufte ein Ultraschallgerät und spendete es. Es wurde nie Danke gesagt.

E-  Anlässlich des Nachtessen in Ushgorod mit Herrn Sekeresch. Er hat uns gesagt, dass er uns eine Liste sendet, worin das steht, was, wohin gespendet wird. Auch in dem Fall erinnern wir uns daran, dass wir eine Liste machten, wohin die Ware gespendet werden soll. Die Schenkungsurkunde. Nun ungeachtet, ob das Lager offen ist oder zu, wollen wir als nächstes wie vereinbart diese Liste, wohin die Ware geschenkt wird gerne einmal sehen. Es ist nicht wichtig, ob alles genau stimmt, aber wir wollen sehen, wie weit diese Liste von unserer Liste abweicht. Ist es der gleiche Fall wie bei Herr Habor, Chef Sozialamt?   

 

Aliona, alle diese Probleme wollen wir offen zeigen, dass man nicht eine Bereicherung der schon Reichen fördert, sondern eine Hilfe für die Armen erfolgt und dass die Spender endlich einmal Freude beim Geben haben können, denn im Moment ist es so, dass man fast das Gefühl hat, man muss Danke sagen, dass man spenden darf. Und wir als Geber haben selber ein so komisches Gefühl, das endlich wieder verbessert werden muss.

 

Nicht die normale Bevölkerung ist das Problem, sondern diese in den oberen Reihen. Es gibt Mitmenschen, die sehr schwierige Situationen verursachen, was zu Lasten der Armen geht.

 

Wir prüfen nun, ob wir unser nächster Trip mit einer Schulung für Führungskräfte organisieren, d.h. anstelle den Romas 1. Hilfe, damit man lernen kann, wie man Mitmenschen behandelt.

      

Wenn wir alles wissen, nennen wir den nächsten Reisetermin in die Ukraine. Wenn die Ware vorher weg geht incl. dem Ultraschallgerät, das wir mühsam von St. Moritz holten, das sicher 15000 Euro Wert ist. Wo wir Geld an Benefiz Konzert sammelten und an Info Tag im Dezember mit dem Militärsanitätsverein zusammen, dass wir die Sache finanzieren konnten. Wo viele hundert Stunden Freizeit von vielen von uns dafür investriert wurde, was wir gut vorbereitet haben. Wir waren im Dezember 2005 in der Ukraine beim Gouverneur, wir fragten auch da, ob er an den Zoll kommt, wenn es Problem gibt. Es war ein „Ja“, aber uns hat man alleine am Zoll gelassen. Darum stellen wir heute ein wenig unsere Wunschliste zusammen, die nicht für uns, sondern für Euch ist.. Und wir denken, wenn der Chef von Herrn Sekeresch einfach das Gerät holen lässt, dann haben wir wieder ein Grund resp. Thema, das nebst der EU, der CH Regierung, der Austria Regierung auch die UNO noch erfahren soll, mit welchen Problemen man heute in der Ukarine leben muss.  

 

Wir haben dem Sergej in englisch geschrieben wegen der Entschuldigung von Herrn Habor, aber wir denken, dass Sergej heute in einem Vespennest sitzt. Er reagiert nicht, er hat nach unser Auffassung Probleme, weil ihm sein Umfeld Probleme macht, wenn er mit uns zusammen arbeitet, weil wir zu viele Probleme offen und nicht verschlossen erwähnen. Bitte kläre das mal ab, was sind die Gründe, dass Sergej so wenig reagiert. Für das, dass wir ihm im Januar den Flug in die Schweiz von uns privat zahlten, für das Benefiz, als Freunde und er weiss, dass wir ein Miniwef 2007 machen und er so ruhig ist, denken wir, da stimmt etwas überhaupt nicht beim Prof. Dr. Sergej.

 

Gruss aus der Schweiz

Hans-Peter Widmer

Verein KFKOK International

CH 5745 Safenwil

Tel 0041 62 7524260

Fax 062 7524861

 

Mail hanspeter@widmers.info

Webseite  www.kfkok.com

 

 

 

Sehr geehrter Herr Widmer, sehr geehrte Frau Widmer,

Ich habe mit dem Herrn Sekeresch heute gesprochen. Er hat folgende Fragen:

1. Wann genau kommen Sie nach Ushgorod?

2. Sein Chef verlangt, damit er das Lager öffnet. Kann er das in meiner Gegenwart oder der von Rene machen? Wenn ja, dann möchte er noch eines: das US-Geraet sofort der Klinik übergeben (ohne Sie zu warten), anderes Material nach der Verteilerliste sortieren, d.h. alles für die Verteilung vorbereiten und dann, wenn Sie kommen, das verteilen. .(Das alles will sein Chef. Chef sagt, ei ist schon Zeit, Materil zu verteilen. Darum beeilt so sehr Herr Sekeresch.) 

MfG

 Aliona

 

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