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Am 1.6.2006 bekamen wir ein Telefon von einem Schweizer, der im Bereich Trinkwasser tätig ist. Er ist mit einer Ukrainerin verheiratet.

Herr Viktor Vorsin, den wir seit ca. 3 Jahre kennen, der heute Direktor bei der Fa. Marti Tunnelbau in der Ukraine ist und früher ein Staatsmitarbeiter war, gab ihm Geschenke für uns. Dass Viktor viele Leute kennt, wussten wir. Wenn er früher dabei war, bei Meetings, hat er Unmögliches organisieren können. Der Mann hat uns Kaviar, Champagner und Vodka mitbringen lassen. Wir trafen uns um 17.00 am 2.6.05

Es sei aber auch ein Chef -Chirurg mit dabei, der gerne auch mitkommen möchte. Er wohne in einem Hotel in Bern und sei beim Einkauf eines CT''s (Computer Tomographie). So nebenbei bemerkte er, dass was er da sah im Inselspital ihn gar nicht so beeindruckte im Gegensatz zu dem, was sie da bei in Kiev machen.

Wir erzählten ihm die Geschichte mit der misslungenen Einfuhr der Fahrzeuge. Er hat dann gesagt, dass er alles unternehme, dass uns so was künftig nie mehr passiere, er kenne viele vom Parlament. Er sei gut vertraut mit dem Doktor von Juschenko usw. Und er gehe für den Staat auch in Europa einkaufen; d.h. er ist auch ein Beauftragter der Regierung. Ihr Geld darf er ausgeben. (Seine Tochter studiert in Nürnberg).

Wir haben ihm sofort gesagt, dass unser 1. Ziel sei, dass man jetzt die 19 Fahrzeuge des Konvois von Frau Pifaretti in die Ukraine rein lasse. Der Konvoi wollte am 19.6 nach Sumi fahren.

Nun sofort kam der Eigennutzen, wie so immer in der Ukraine zu Ausdruck, er wollte zuerst heraushandeln, was dann für ihn, für seine Kliniken Kiev und Tschernobyl herausguckt, er hatte sofort ein wenig geblockt, als er hörte, dass diese Fracht für den Hilfsverband Sumi nach Sumi und nichts anders als erstes geregelt haben wollen, und dass er jetzt zeigen soll, ob er das unterstützen kann oder nicht. (Als er merkte, dass wir in dem Fall auch nicht für uns gucken, nicht für unseren Verein, sondern für ihr Land, denn wenn schon Jemand ihrem Land helfen will, dann sollen sie doch alles mögliche tun, dass das möglich ist). Wir sagten ihm, dass wenn das nämlich nicht klappt, wir keine Hilfslieferungen mehr in die Ukraine machen können mit Fahrzeugen, die ihnen geschenkt werden, was unsere Frachtkosten erhöht und das Verteilsystem stört. Wir sagten, dass er als erstes das sofort arrangieren soll, dass Sumi klappt, dann werden wir als nächstes Anträge stellen, damit weitere Ware zugesprochen wird. Wir zeigten ihm ein LKW, den wir kauften, sowie div. El. Spitalbetten usw., die wieder bereit stehen in unseren Hallen für die Ukraine. Aber erst, wenn das Gesetz korrigiert wurde mit den 8 Jahren für Fahrzeuge.

Er telephonierte mit den Ministerien herum. Wir gaben ihm den Zeitungstext der Sumi Reise, auch CD usw. von unserem Trip. Dann gingen wir zuammen essen und er hat laufend herumtelephoniert. Wir denken, dass es klappt mit Sumi.

Er lud uns nach Kiev ein, er will uns allen Ministerien vorstellen und wir haben uns vorgenommen, wir fliegen nach Kiev, wir werden da bei den Ministerien antraben und verhandeln, denn eines sahen wir, was uns beeindruckte.

Man sagte uns, viele reden nur, das was wir da zeigen, wir handeln, nicht nur reden, und was wir sahen, dass diese Kiever ja Geld haben zum versauen, das tut uns eigentlich weh. Darum müssen wir den Leuten mehr von ihrer eigenen Provinz zeigen, dass sie sich nämlich mal schämen können, dass sie viele Leute haben, die im Geld herumschwimmen und wir aus dem Ausland helfen ihren Armen, weil sie selber, jeder einzelne nur an sich selber denkt. 

Der Chefchirurg aus Kiev hat uns von einer Villa erzählt, von Motoscouter auf dem Dneper Fluss. Meine Frau und ich konnten nur den Kopf schütteln. Man fragt sich, warum muss man denn da helfen, wenn so viel Geld da ist? 

Nun wir müssen mit unserem Tun diesen Leuten lernen, anderst zu denken, darum gehen wir nach Kiev. Wir haben klar gesagt, unsere Vereinsstatute verbietet die Korruption. Als wir das Miniwef ansagten, war er sehr interessiert. Er hat uns beste Musikanten zugesagt usw. Wir nützen es, wenn das 8 Jahres Gesetz zugunsten der humanitären Hilfe für Fahrzeuge ändert.   

HP Widmer

 

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